Kaffee für Vollautomaten - auf die Bohne kommt es an

In unserem Webshop finden Sie viele Kaffees die besonders für die Zubereitung im Kaffee Vollautomaten geeignet sind. Die Kaffees müssen dabei in ganzen Bohnen erhältlich sein, sind eher etwas dunkler geröstet und haben nicht so viel Säure. Am besten eignen sich zudem Kaffees die schonend im Trommelröstverfahren geröstet werden da so Bitter- und Gerbstoffe reduziert werden. Viele der Kaffees für den Vollautomaten sind zudem Mischungen aus Arabica oder Robusta oder hochwertige 100% Arabica Blends. Bei der Mischung Arabica und Robusta gelingt die Zubereitung fast immer. Die Cremabildung ist praktisch garantiert und der Geschmack vollmundig und kraftvoll. Arabica Mischungen sind etwas komplizierter in der Handhabung - präsentieren sich aber dafür später in der Tasse insgesamt facettenreicher und filigraner.

 

Kaffeebohnen für Vollautomaten unterscheiden sich von Bohnen für Filterkaffeemaschinen

Die meisten Menschen wechseln von der Filtermaschine zum Vollautomaten. Da liegt es nahe, einfach dieselben Kaffeebohnen zu verwenden. Das Ziel ist ja in beiden Fällen die Tasse Kaffee… leider genau falsch! Wie Sie die idealen Kaffeebohnen für Ihren Vollautomaten finden, lesen Sie deshalb hier.

Die Antwort in Kürze

Filterröstungen bringen im Vollautomaten nicht das gewünschte Ergebnis. Damit der Vollautomat guten Kaffee zubereitet, muss man eine Espressoröstung verwenden.

Die perfekten Kaffeebohnen für den Vollautomaten sind:

  • frisch
  • mittel bis dunkel geröstet
  • im Trommelröstverfahren geröstet

    Wie unterscheidet sich die Zubereitung von Filterkaffee und Espresso?

    Filterkaffee wird als Filterkaffee aufgebrüht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zubereitung von Hand oder mit der guten alten Filterkaffeemaschine erfolgt. Es wird mittelgrob gemahlener Kaffee benötigt. Je nach verwendetem System beträgt die Durchlaufzeit zwischen drei und sechs Minuten. Die Kaffeezubereitung erfolgt praktisch ohne Druck nur mithilfe der Schwerkraft. Bei Filterkaffee handelt es sich in aller Regel um eine Mengenbrühung (= mehrere Einzelportionen gemahlener Kaffee als Grundlage).

    Vollautomaten brühen den Kaffee nach der sogenannten Espressomethode auf. Diese Zubereitungsart arbeitet mit Druck. Bei ca. 9 bar wird heißes Wasser durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst. Ob das Ergebnis ein Espresso oder eine Tasse Kaffee (125 ml) wird, bestimmt sich über unterschiedliche Wassermengen und Mahlgrade. Ein nach der Espressomethode zubereitetes Getränk wird Einzelbrühung genannt (= eine Einzelportion gemahlener Kaffee als Grundlage).

    Da alle Vollautomaten nach der Espressomethode funktionieren, wird auch für die Zubereitung einer Tasse Kaffee Espressokaffee benötigt.
    Macht ein Kaffeevollautomat dann überhaupt ’normalen‘ Kaffee?
    Tassengrößen

    Trinken Sie Ihren Kaffee gern aus dem Becher? Aufgepasst! Mit Füllmengen von 300 ml und mehr fassen diese mindestens doppelt so viel wie eine gewöhnliche Kaffeetasse (125 ml). Achten Sie also unbedingt darauf, Wasser- und Kaffeemenge aufeinander abzustimmen.

    Klare Antwort: Jein. Es gibt keine eindeutige Definition, was ’normaler‘ Kaffee ist. Wenn man etwa in Italien einen ‚caffè‘, bestellt, wird ein Espresso serviert. In Deutschland versteht man unter einem Kaffee in aller Regel die Tasse Filterkaffee. Wenn ein normaler Kaffee also ein Filterkaffee ist, was produziert dann ein Vollautomat? Wir nennen es Café Crème und meinen damit eine Tasse Kaffee (125 ml), die nach der Espressomethode zubereitet wurde.

    Damit können Sie sich sogar in der Schweiz verständlich machen – die haben’s schließlich erfunden. In Deutschland hingegen ist die Bezeichnung Schümli Kaffee gebräuchlicher. Ab und an wird er auch als Frühstückskaffee bezeichnet. Vom Filterkaffee unterscheidet er sich bereits optisch: aufgrund der Zubereitungsmethode weist er eine gut erkennbare Crema auf.
    Filterröstung vs. Espressoröstung: wie unterscheiden sie sich?

    Die Filter- und die Espressomethode sind also völlig unterschiedliche Arten der Zubereitung. Da verwundert es wenig, dass man hier auch mit unterschiedlichen Röstungen die jeweils besten Ergebnisse erzielen kann. Die Betonung liegt auf Röstungen – ein weitverbreiteter Irrtum ist nämlich, dass für die beiden Herstellungsweisen verschiedene Bohnenarten verwendet werden müssen. Grundsätzlich sind aber alle Kaffeebohnen sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee geeignet. Den Unterschied macht allein die Röstung.